FANOE Official

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PRESS: 2005 - 2008

(The following content is copyrighted by the specific magazines / media)



 Quote

- Trespass Magazine (interview)

Mai 08


"apokalyptische Electro-Wave-Industrial-Rock-Symphonie"

- Grave Concerns Ezine

April 08


"I’ve torn off my acrylic nails because I was so revved up with adrenaline!"

- Medazzarock

April 08


"aus dem Underground hochkatapultieren"

- Fabryka Industrial Online Mag

March 08

Poland

"high note for this release"

- Pitfire

March 08


"undergroundigen, dirty fuckin’ Industrial Rock" (9/10)

- Swiss Music Scene (TV)

March 08


"..."

- Rockstar Magazin

March 08


"Und jetzt fragen wir uns: "Was ist die Steigerung von Dreck? Megadreck?"

- Aargauer Zeitung

Feb 08


"Liebe fürs Detail"

- Trespass

Feb 08


"absolut authentische, lebendige Electro-Wave-Industrial-Rock-Kreuzung"

- Re-Flexion

Feb 08


"Die Mischung wirkt skurril, entfernt von klaren Elementen"

- Music.ch

Feb 08


"eine hochgradig heisse Industrial-Scheibe"

- Garageband.com

Feb 08


"Skin And Bones" and "I Am" are both Track Of the week

- Synthetics

Jul 07


"das beste Industrial-Album des Jahres erahnen lassen..."

- Zillo

Jun 06


"Atemberaubendes Wechselbad"

- Transmision

Apr 06


Interview

- Metalworld

Jan 06


"Nicht nur die Fans von Manson und NIN könnten an dieser Scheibe..."

- Earshot

Jan 06


"Ein ehrliches hartes Industrial-Debüt"

- Smother

Dec 05


"incredibly dense"

- Transitmag

Dec 05


"Un bon groupe suisse d'indus rock, à écouter sans tarder"

- Side-Line

Nov 05


"hard and merciless"

- Trespass

Nov 05


"abstrakt und kantig"

- Grave Concerns

Nov 05


"every single song on the disc is perfectly crafted"

- Radio Coleur 3 - tbr -

Okt 05


"C'est moi qui a reunié la france"

- Rockstar

Okt 05


"eine volle Ladung Dreck in die Gehörgänge"

- SF Swiiss Television

Sep 05


"Swiss Music Scene" von Dani Beck (mp3)

- Elektrauma

Sep 05


genialen Songs „Naked“ und „Mistress“

- Hmp

Sep 05


banale, noioso e piatto

- Synthetics

Sep 05


"Ihr werdet begeistert sein"

- Rockstar

Sep 05


"wie eine Schlammlawine"  (Interview)

- Music.ch

Aug 05


"ein Geheimtipp"

- Corrosion

Aug 05


"quality tracks and no filler"

- Music Scan

Aug 05


"gelungenes Debüt"

- Exit Music

Aug 05


"zieht euch warm an"

- Whiskey Soda

July 05


"gelungenes debüt"

- Heathen Harvest

Nov 05


"lock the apartment door, and crank up Fanoe!"

- Cnet (download.com)  

July 05


"intense vibe"

- Aargauer Zeitung

July 05


"schweres Soundgepäck!"

 

Trespass

Fanoe: Switzerland Is Not Enough

Text: Eve
Bilder: Ephraim Bieri


Der Freitag Abend im Mokka Thun begann schon recht deftig mit den regionalen FA Q. Die Electro-Poper überzeugten sichtlich mit Sound und Show und wärmten das Publikum so richtig schön auf. Darauf folgend dröhnte eine gänzlich apokalyptische Electro-Wave-Industrial-Rock-Symphonie, präsentiert von Klaus Fanoe und seinen beiden Musikern, durch den Club. Bevor sich jedoch die Hölle auftat, bekam ich die Gelegenheit, mit dem Sänger ein paar Worte zu wechseln. Ich muss gestehen, ich hatte etwas weiche Knie… Die Fotos, die ich bis dahin von Klaus gesehen hatte, ließen an Manson und ähnlich „böse“ oder „übergeschnappte“ Menschen denken. Dazu kam, dass mich meine Freundin, die ich zur Verstärkung mitnehmen wollte, im Stich ließ. Aber meine Befürchtungen waren grundlos, der Musiker wirkte keineswegs beängstigend, sondern sympathisch, klug und offen. Er erzählte mir von den Anfängen, von Zukunftsplänen, redete über die Texte, den Sound und über die `Schizophrenie’ eines Musikerlebens. Die Band existiert erst seit 2005 und hat einen steilen Start gehabt. Der Auftritt als Vorband von The Sisters Of Mercy im X-Tra war gerade mal ihr zweites Konzert. „Wir haben sehr schnell angefangen und merken jetzt, man muss dranbleiben. Es ist schwierig, an gute Gigs zu kommen. Die Konkurrenz ist riesig und da zu bestehen ist wirklich schwierig...“ gibt Klaus zu bedenken.


Ihr zweites Album haben sie Im Februar 2008 in der Schweiz herausgebracht. Doch diese ist ihnen nicht gross genug... Noch diesen Herbst soll „Down to Heaven“ über die Grenzen nach Deutschland wandern, dort releast werden, neue Türen aufstossen und vielleicht den einen oder anderen Auftritt ermöglichen. Jedoch erst als Vorgeschmack sozusagen, den vor allem auf das dritte Werk, das voraussichtlich im Jahre 2010/11 das Licht der Welt erblicken soll, setzt Fanoe seine ganze Hoffnung. „Unser nächster Schritt ist das dritte Album und das muss standhalten! Mit dem wollen wir alles riskieren und dann endgültig raus aus der Schweiz.“ Um das zu schaffen und noch authentischer zu werden, wollen sie vor allem die Band mehr integrieren, noch mehr Live-Schlagzeug aufnehmen und eventuell auch die weibliche Stimme von Diana hinzu nehmen. Ob’s mehr elektronisch oder doch eher rockiger werden soll, ist noch nicht sicher. „Beides reizt mich. Ich habe zum Teil Lust, viel düsterer zu werden und elektro-mässiger und andererseits habe ich Bock, mehr auf rockig zu machen. Es ist schwierig, mal sehen was herauskommt…“


Die Musik von Fanoe ist voll von Wiedersprüchen und Zerrissenheit. Aber nicht nur im Sound sind Zwiespälte, sondern auch in der Seele des Musikers. Privat und Bühne sind wie zwei Leben, zwei andere Personen, oder vielleicht wie die zwei Seiten ein und derselben Medaille. „Es ist schon ein wenig ein schizophrenes Leben.“ gibt Klaus zu „Ich lebe aber beide Seiten voll aus. Bei der Musik lasse ich einfach ganz andere Seiten an mir heraus als im privaten Umfeld. Ich finde es geil, beides sein zu können.“ Künstler haben die Freiheit, etwas schräg zu sein, das fördert ja bekanntlich auch die Kreativität. Und kreativ ist er, das beweist er nicht nur beim Musik machen, auch Homepage, CD-Cover und das auffallende Booklet mit den aparten Bildern aus der Pflanzenwelt, sind sein Werk. Das sei ein Zufall gewesen, erklärt mir Klaus, dass er auf diese speziellen Motive gekommen sei. Beim Spazieren am See ist er auf diverse Pflanzen aufmerksam geworden und hat die Bilder dann mit einer alten, analogen Kamera mit Makroeinstellung geschossen.


Empfindungen wie Besessenheit, Todessehnsucht, Selbstmord und Drogen spiegeln sich in Fanoe’s Texten. Meist düster, depressiv und sogar die Liebe hat einen bitteren Nachgeschmack. „Jetzt sind wir wieder bei diesen zwei Seiten…“ grinst der in Aarau geborene und aufgewachsene Däne „es hat schon Seiten an mir, die ein bisschen mehr die Abgründe sehen und Ängste. Aber es hat beides und die Texte sind teilweise ja auch ironisch gemeint, es ist nicht immer alles ernst zu nehmen... Ich habe mir wirklich sehr Mühe gegeben, dass die Texte auch wirklich etwas aussagen, einen Sinn ergeben, im Gegensatz zu früher, wo die Worte mehr Spielerei waren.“ Wer sich also etwas Zeit nimmt, um auf die Dichtungen von Klaus einzugehen, wird zum einen die Doppelschneidigkeit feststellen und zum anderen in einen tiefen, dunklen Abgrund blicken. Genau desshalb finde ich es auch positiv, dass die Elektro-Rocker aus Zürich vom optischen Schockieren etwas weggekommen sind. Zwar sind da schon noch schwarz geschminkte Ränder unter den Augen von Klaus und abgenutzte Kleidung und auch Marco Trachsel (Drums) und Diana Perola (Bass) sind - vielleicht nicht gerade böse, aber zumindest wild – gestylt. Aber nicht das Äussere von Fanoe soll unter die Haut gehen, sondern ihr Sound. Und das tut er auch!

Mehr Live Bilder vom Mokka Konzert auf

Musikbildli - Monsterparty.ch


Grave Concerns

Artist: Fanoe
Title: Down To Heaven
Label: Disctrade (ch)

Fanoe will pumble your eardrums and minds into beautiful exhaustion with their second album “Down To Heaven”--- a brilliant, super-sexy and high voltage work of art.

Fanoe, thank you so much for your AMAZING album---I salute you…I’m highly, highly impressed with “Down To Heaven” so much so, that I’ve torn off my acrylic nails because I was so revved up with adrenaline!

The title track “Down To Heaven”, slammin’ hot! “I Am”, “Sweet Nothing”, “Skin And Bones”, “Passion”, “Medicine Man” (the music in this piece should become famous…it’s a masterpiece of sounds), “Burn In Hell”, “Lover Undercover”(this song has blazing red light action about getting down and dirty…it’s such a sensuous song, that, “shy” need not apply…way to fun and sexy of a song not to want to dig your fingers deep into the steaming flesh of your lover. “One More Day” and “Innocent” like the rest, each in their rightful way are astonishing…making it extremely difficult to choose which ones outdo the others. Depending on ones mood is where you’ll find yourself gravitating. Enjoy the ride---you’re going to be all over this album!

Fanoe is luscious, gyrating electro-sizzle, and the incredibleness of the songs just keeps getting more and more intense, fabulous, sweaty, and so loudly sexy, that I'm flippin’ out crazy and don’t want to stop listening to it!

I’m floored beyond dizziness! So lovin’ the new album “Down To Heaven”… the deadly strong vocals of Klaus, which strike me down hard…with every song; and the music, such a turn on---I need an ice bath…well, not yet…I’m still too wound up…too great of a feeling to let go.

More brilliant and exiting music I am looking forward to, for a long time coming---you’re an AWESOME and TALENTED band Fanoe---LOVE what you have created, and inspired in me. My best…always. You must check them out---they’re so HOT…but most of all, so TALENTED!


Medazzarock

"Down To Heaven" / 10 Tracks / 45 Min
(Eigenproduktion)
www.fanoe.ch
FANOE haben sicher nicht die letzten drei Jahre auf der gleichnamigen Dänischen Insel Ferien gemacht, aber es ist dennoch so viel Zeit vergangen zwischen dem Debut EMPIRE DIRT (2005) und dem aktuellen Nachfolger DOWN TO HEAVEN. Es dauert eben, wenn man sein eigenes Studio gründet und professionell an die Aufnahme und Produktion eines Albums rangeht. Das spezielle an der Geschichte ist zudem, dass FANOE bei der Aufnahme nahezu nur analoge Sounds und Röhrentechnik verwendet haben und wenig digitale Effekte zum Einsatz kamen. Gelohnt hat sich der Aufwand für Klaus Fanoe (Vocals & Guitar), Diana Perola (Bass) und Marco Trachsel (Drums) allemal, denn das Ergebnis kann sich hören lassen. Die 10 Tracks sind eine Mischung aus dreckigem, tanzbarem Industrialrock mit wütenden Ausbrüchen, die nicht einfach in eine einzelne Genre-Schublade gesteckt werden können. Nach mehrmaligem Hören der Scheibe kommen immer mehr schräge, teils kreischende Soundelemente und Details zum Vorschein, so wie beim Industrial-lastigen Opener DOWN TO HEAVEN, SWEET NOTHING und ONE MORE DAY. I AM haut einem eine Runde Dirty Rock'n'Roll mit Elektroklängen um die Ohren, und SKIN AND BONES hat sich mit seinen feinen Tempiwechsel, dem eingängigen Refrain und den teilweise ausserirdisch tönenden Vocals von Klaus Fanoe schnell zu einem meiner Favoriten heraus kristallisiert. Teilweise ruhiger kommen PASSION und MEDIZIN MAN rüber, ohne das gewisse Etwas am typischen FANOE-Sound einzubüssen. Auch live funktionieren die neuen Stücke bestens - härter, durchdringender und rockender, wie FANOE am 12. April im Kiff in Aarau vor begeistertem Publikum bewiesen haben. Allroundtalent und Mastermind Klaus Fanoe zeichnet sich nicht nur für die professionelle Aufnahme und Produktion verantwortlich, sondern auch für das gelungene und stilvolle Artwork. Und wenn die Entwicklung der Band so weitergeht und das passende Label gefunden ist, sollten sich FANOE bald aus dem Underground hochkatapultieren können. Fans des nicht-Mainstream Industrial sollten unbedingt reinhören in DOWN TO HEAVEN! 8 Punkte (Kassandra) - bestellen / Forum main / back to reviews


Fabryka Industrial Rock (31.März 2008)

The band didn't cause us waiting too long for their second release. Down To Heaven is an album built and composed similar to Empire Dirt, full of dirty guitar riffs, screamed lyrics and industrial samples in the backgrounds. I'm sure the CD will be loved by NIN fans as well as Marilyn Manson, noise rock and probably cold wave freaks too. Klaus Fanoe worked out a very characteristic voice so once heard won't be forgotten. Personally I loved Lover Undercover, besides its repetitive and quite simple rhythm it drew my attention with its high density and many layers used in the track as well as screaming guitars and some madness happening near the end of the song. It could be prolonged more but even so short sounds bad ass. Other than that I liked the way One More Day comes next in a tracklist, following an atmosphere of Lover Undercover. Single song Skin And Bones sounds very satisfying and convinces me amongst the all other tracks to give a high note for this release. Both songs, artwork and packaging with lots of cacti needles plus the official website stand for hi-quality professionalism what I like at bands. Recommendation. (NINa)

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Pitfire.net (25.März 2008)

Auf dieses Album war ich wirklich gespannt. Denn eigentlich habe ich mit diesem ganzen Electro-Wave-Industrial-Rock-Zeugs nicht viel am Hut bzw. kenn ich mich auch nicht besonders aus. Trotzdem dachte ich mir, ich begebe mich mal ein bisschen auf Neuland und das hat sich doch sichtlich gelohnt.

Aber alles der Reihe nach:

Bevor ich die CD zum ersten Mal eingelegt hatte, sinnierte ich zuerst mal über das Cover. Schönes Cover, mit sensationell gestaltetem Booklet und noch interessanteren Texten drin. Beispiel gefällig? „Attracted by the fire surrounded by my shadows forced to stay because I can’t see a way out of here….Rock’N’Roll Suicide Bitch“….das ist, wie es bereits geschrieben steht: Rock’n’Roll!

Die Zutaten für dieses Scheibchen sind einfach: Man nehme einen grossen Esslöffel voll Rock’n’Roll mische Elektronik bei, giesst eine verzweifelnd bis genial grotesk klingende Stimme hinzu, schüttelt das Ganze mehrmals durch und serviert es auf einem Rundling mit garniere es mit etwas Punk und fertig ist das neue FANOE Gebräu…natürlich Eigenmarke – sprich Eigenlabel.

FANOE haben hier erreicht was sie wollten: Sie schafften mit ihrem neuen Longplayer undergroundigen, dirty fuckin’ Industrial Rock.

9/10

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Swiss Music Scene (08.März 2008)

xxx


Rockstar Magazin (März 2008)

CD Rezension Ausgabe März 08
Vor gut drei Jahren haben wir das Debüt "Empire Dirt" als "volle Ladung Dreck" bezeichnet - im positiven Sinne. Und jetzt fragen wir uns: "Was ist die Steigerung von Dreck? Megadreck? Wie auch immer - die schweizerisch-dänische Industrial Rockmaschine FANOE ist zurück und lässt wieder die boxen vibrieren. Fast vollständig analog eingespielt, kommt das Album noch erdiger und direkter rüber als der Vorgänger. Es atmet den Geist von Punk und Garagen - Rock genauso wie die Kompromisslosigkeit des zeitgemässen Industrial-Rocks - oder anders gesagt : Iggy Pop schüttelt Ja Jourgensen die Hand. Wütend, laut, intensiv und verdammt reif ! (daz).
4.5 von 6 Punkten.

Artikel Ausgabe März 08
Skandal! Im kinderfreundlichen Nachmittagsprgrogramm von SF2 tauscht eine einsame Dame Zärtlichkeiten mit einem Schweinekopf aus! Sie spielt im aktuellen Clip "I Am" der schweizerisch-dänischen Electro-Rocker FANOE mit, der in der Sendung Roboclip regelmässig gespielt wurde. "Doch dann haben bsorge Hausfrauen reklamiert und der Clip flog raus." amüsiert sich Frontmann Klaus Fanoe.
Auch sonst gibt sich das Trio unzimperlich - vor allem, was die Musik betrifft. Dominierte beim erfolgreichen Debut "Empire dirt " von 2005 noch der Einfluss von Trent Reznor, muss sich FANOE inzwischen nicht mehr diesem Vergleich beugen. Das neue Album "Down To Heaven" kommt eigenständiger, roher und direkter daher, was Klaus FANOE bestätigt: "Empire Dirt" war ziemlich steril, was aber OK war. "Down To Heaven" sollte dreckiger und authentischer klingen, weshalb wir fast nur analoge Sounds und Röhrentechnik einsetzten. Ich habe viel The Stooges, Velvet Underground oder Bowie gehört und war fasziniert, wie sie es schafften, trotz schlechter Produktion intensive Stimmungen festzuhalten. Aber genau diese ehrliche Aufnahmetechnik und die Misstöne hauchten den Songs Unsterblichkeit ein. Das wollten wir auch rüberbringen. " Auch textlich zeigt sich FANOE kompromisslos. Er kotzt förmlich seinen Ekel und seine Ängste bezüglich der Entwicklung unserer exzessiven, ausbeuterischen und oberflächlichen Konsumgesellschaft ins Mikro und man nimmt ihm sein Mischung aus Wut und Sarkasmus ab.

Der Clip "I Am" läuft wieder in leicht entschärfter Form . Manchmal muss man eben doch Kompromisse eingehen. (daz)

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Aargauer Zeitung (22.Feb.2008)

Eigenwillige Melancholiker

ROCK

Die Band FANOE setzt in ihrem neuen Album «Down To Heaven» auf emotionale Echtheit.

YVES LENZIN

Einige ihrer Songs sind geradlinig rockig, andere eigenwillig melodiös; mindestens einen mit Energie voll bepackten Höhepunkt erreichen alle zehn Stücke auf dem neuen Album der in Aarau gegründeten Band FANOE. Dazwischen gibt es aber auf «Down To Heaven» auch leise Passagen. Den Song «Burn In Hell» reduziert die Band zur Mitte hin zu einer ausgedehnten, minimalen Geräuschkulisse, um danach mit verzerrter Stimme und Gitarre erst richtig loszulegen.

ZWISCHEN DEN EXTREMEN offenbart das Werk des Trios um Frontmann Klaus FANOE viele Facetten. Das Zusammenspiel von Synthesizern und Gitarren gibt dem Album seinen Grundton; die Klänge verschmelzen manchmal, sodass nicht mehr unbedingt klar ist, ob es sich um synthetische oder um Saitenklänge handelt. Darüber hinaus ist «Down To Heaven» rhythmisch sehr vielseitig, auch innerhalb von Songs gibt es Wechsel.

Bei aller Liebe fürs Detail und aller Experimentierfreude behalten FANOE das Gespür für das Wesentliche, und so dürfte das neue Album Rockfans verschiedener Couleur ansprechen, nachdem das erste FANOE-Album «Empire Dirt» in erster Linie in der Gothic-Szene erfolgreich gewesen war. Einzelne der neuen Songs können auch als gemässigt poppig bezeichnet werden, wobei die Tonfolgen gewagt klingen und trotzdem eingängig sind, wie beim Titelstück «Down To Heaven».

Die stilistische Ungebundenheit geht einher mit einer unabhängigen Albumveröffentlichung. FANOE gehören zu einer neuen Generation von Bands, für die es nicht mehr erstrebenswert ist, einen Vertrag in der Plattenindustrie zu ergattern. Stattdessen steht stolz auf der Coverrückseite: «This record is an independent release, dedicated to the underground.»

Bei aller Professionalität haben FANOE Wert darauf gelegt, nicht allzu perfektionistisch zu klingen. Klaus FANOE hat die Gesangsspuren in einem Durchgang eingesungen, ohne nachträgliche Korrekturen. Um einen warmen Sound zu erzeugen, wurden die Aufnahmen ausschliesslich mit analoger Technik realisiert. Emotionale Echtheit ist Bandgründer Klaus FANOE ein Anliegen; als Musiker wird er angetrieben von einer melancholischen Grundstimmung und gesellschaftskritischen Gedanken, die in den Texten ihren Ausdruck finden.

FANOE «Down To Heaven» (FANOE-Eigenlabel/Disctrade). Live am 12. April im KiFF, Aarau.


Trespass (Feb 2008)

Fanoe – Down to heaven

Text: Eve

 

Das zweite Fanoe Album ist da. Damit ist es dem in Aarau geborenen und aufgewachsenen Dänen erneut geglückt, einen gewagten Bastard zwischen Rock und Future, sprich eine absolut authentische, lebendige Electro-Wave-Industrial-Rock-Kreuzung zu schaffen, die von Anfang bis zum Schluss dramatisch ist und bleibt. Erstaunlich autonom und losgetrennt von der 0815-Masse mischen sich hier Urmassen von straightem Rock, Electro-Fragmente, Technobrocken und Metal. Düster, schemenhaft und nebulös, mit mal geschrienen, mal geflüsterten Texten und eigensinnigen, grotesken Beats tauchen Bilder und Stimmungen auf, welche die Songs zu etwas Unikalem machen. Irgendwo zwischen Entstehen und Zerstören, sich öffnen oder in einsame Dunkelheit einschliessen... Mit viel Feingefühl für filigrane und vielschichtige Arrangements bewegt sich „Down to heaven“ partiell in verworrenen Landschaften. Bruchstücke verzweifelter Statements und ungeschminkte, erotische, Zeilen fallen auf. Leidenschaft, Hingebung und andere intensive Empfindungen wie Besessenheit, Todessehnsucht, Selbstmord und Drogen spiegeln sich sowohl auditiv wie textlich und reflektieren den Zerfall und die Perversion unserer Zeit. Sarkastisch und beißend wirft er mit Worten um sich, gibt einerseits viel von sich preis, überlässt andererseits gewisse Dinge lieber den Interpretationen der Zuhörer. Die Aussage der wenigen aber erlesenen Worte werden von den Melodien gefestigt und untermauert und nur zusammen ergibt es überhaubt einen Sinn. Fanoe zeigt sich von seinen unterschiedlichsten Seiten und in immer wechselnden Stimmungen - erschreckt, verblüfft und schockiert. Die Songs werden großteils von zähen, aggressiven Gitarrenriffs angeführt. Der Gesang, je nach Stimmungslage der Songs, mal reserviert, fast furchterregend, lauernd, verrucht oder ganz einfach verzweifelt und ohne Hoffnung. Bei den Aufnahmen des Albums wurden fast ausschliesslich analoge Sounds und Röhrentechnik verwendet. Dennoch wurde auf elektronische Spielart und Computertechnik nicht ganz verzichtet. Die durch den Vocoder gejagte Stimme, geräuschvolle Gitarren und schroffe Synthieflächen bewirken, dass die Lieder kalt, brachial und nur dürftig beseelt erscheinen. Die Düster-Songs existieren hauptsächlich von ihrer Intensität, der unbändigen Energie und unerschöpflicher Virtuosität. Frontmann, Gitarrist und Songwriter Klaus Fanoe hat sich zum Ziel gesetzt, seinen Industrial- und Electro-Rock ohne Hilfe eines Plattenlabels zu veröffentlichen und hat die Rondelle im eigenen Studio eingespielt und gemixt. Musikalische Unterstützung hat er dabei von Diana Perola am Bass und Marco Trachsel am Schlagzeug erhalten. Grandios gestaltet und ein absoluter Hingucker ist das ansprechende Cover und CD-Booklet - ebenfalls von Fanoe selbst kreiert. Dies ist, mit seinen Zwiespalten, den aparten Bildern aus der Pflanzenwelt - die einerseits natürlich, andererseits wirr und grotesk, bizarr und doch wunderschön daherkommen - nur ein weiteres Puzzleteil, das sich fugenlos in den Rest des Werkes einfügt. Kompliment!

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Re-flexion (Feb 2008)

Bereits mit dem Debüt-Album „Empire Dirt“ schaffte es FANOE die internationale Fachpresse auf sich aufmerksam zu machen und konnte Live unter anderem bereits im Vorprogramm von The Sisters Of Mercy oder am Wave-Gotik-Treffen in Leipzig überzeugen. Mit dem neuen Album „Down To Heaven“, dem Video „I Am“ und einem neuen Live-Set wird FANOE im 2008 mit Sicherheit von sich reden machen.
Die dänisch-schweizerische Elektro-Rock-Band FANOE schafft es analoge, elektronische Elemente mit Rock und Dreck so zu mischen, dass es einem schwer fällt das Album zu schubladisieren. Die Mischung wirkt skurril, entfernt von klaren Elementen, oft verzerrt und sardonisch. Die komplex arrangierten Songs bohren sich nach mehrmaligem Hören ins Fleisch, auch wenn die Songstrukturen nicht einfach nachzuvollziehen sind. Manchmal wirken die musikalischen Abläufe ein wenig künstlich auf abwegige Bahnen geleitet, um möglichst schräg zu klingen. Vielleicht hätten einige klarere und eingängigere Songstrukturen für einen grösseren Widererkennungswert gesorgt, denn im Dschungel von Veröffentlichungen wird es FANOE mit ihrer speziellen, aber doch zu wenig einzigartigen Mixtur nicht einfach haben, sich durchsetzen zu können, auch wenn ich das für die Band natürlich hoffe.
„Down To Heaven“ ist wie der Titel selbst ein Widerspruch in sich und thematisiert klanglich und lyrisch den Zusammenfall  und die Perversion unserer sterilen, anonymen Konsumgesellschaft mit all ihren Facetten. Das Album wurde im eigenen Studio eingespielt und gemixt. Selbst das gelungene Artwork des CD-Digipacks wurde von FANOE selbst kreiert und lässt das Album als passende Einheit verschmelzen. Beim Mastering durch Enrico Mercaldi At Timetools Studio DE (Placebo, Yello, Depeche Mode, Moby) wurde auf totale Röhrentechnik gesetzt um dem organischen Sound und Artwork treu zu bleiben. Das ist Herrn Mercaldi bestens gelungen.
FANOE hat mit dem 10-Track-Album „Down To Heaven“ ein gutes Werk kreiert, das wenige Schwachstellen aufweist. Ich wünsche den drei Musikern von FANOE, Diana Perola (Bass), Marco Trachsler (Drums) und Klaus Fanoe (Vocals, Guitar), dass ihr Weg weiter nach vorne führt und sich der Name FANOE bald in aller Munde einnistet. Für weitere Informationen über FANOE empfehle ich die Homepage www.fanoe.ch.

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Music.ch (Feb 08)

roz. Die dänisch-schweizerische Industrial-Band Fanoe meldet sich mit ihrem zweiten Album "Down to Heaven" zurück. Die Gruppe thematisiert darauf klanglich und lyrisch den Zusammenfall und die Perversion unserer sterilen anonymen Konsumgesellschaft. Klaus Fanoe hat "Down To Heaven" im eigenen Studio aufgenommen und produziert und ist auch für das Artwork verantwortlich. Das Mastering legte er in die Hände von Enrico Mercaldi (Placebo, Depeche Mode, Moby).

Fanoe vermischen in ihrem Sound im Stil von Marilyn Manson Rockelemente mit viel Elektronik. Das Album hat aber dennoch einen ungewöhnlich organischen Klang. Die Produktion klingt sehr profimässig und international. Die Songs sind gekonnt arrangiert und klingen richtig schön wütend. Einzig im gesanglichen Bereich hat die Band nicht die Entwicklung gemacht, die man hätte erwarten dürfen. Die Stimme ist schon okay, es fehlt einfach der letzte Zacken Glaubwürdigkeit. Wenn Fanoe "This world will never change" singt, hat er wahrscheinlich recht, nur glauben tut man es ihm nicht. Trotzdem ist "Down to Heaven" eine hochgradig heisse Industrial-Scheibe, die mit ernstzunehmender Professionalität punktet.

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Garageband.com

Single "I Am" Has Been Selected For Track of The Day And Track Of The Week On Garageband.com... 

   

Single "Skin And Bones" Has Been Selected For Track of The Day And Track Of The Week On Garageband.com... 

 


Synthetics Printmagazin DE (July 07)


Fanoe kommen aus der Schweiz und haben mit ihrem Debütalbum „Empire Dirt“ im Jahre 2005 nicht nur uns begeistert, sondern auch viele unserer Leser. Umso besser, dass die Band um Mastermind Klaus Fanoe bereits kräftig am neuen Album schraubt. Der erste fertige Song „Skin and Bones“ kann man bereits auf unserer Compilation hören. Wir sprachen mit Klaus über die arbeiten zum neuen Album, dessen erste Hörpoben das beste Industrial-Album des Jahres erahnen lassen...

 
Synthetics/Micha Spenst:
Die ersten Hörproben zu eurem aktuellen Album klingen mehr als vielversprechend. Wie weit seid ihr mit dem Album und wie schwer ist es für euch einen Song als fertig anzusehen?

Klaus:
Danke sehr, Du bist der erste der ein Teil der Songs gehört hat. Umso mehr freut es uns, dass sie dir gefallen. – Ja es fällt uns schon sehr schwer einen Song abzuschliessen. Denn die Arbeit mit jedem einzelnen Baby macht enorm Spass und es ist spannend mitzuverfolgen wie der Song sich entwickelt. Das schöne ist das ein Song eigentlich nie fertig ist, denn selbst nach der Veröffentlichung des Albums entwickeln sich die Songs bei den Live Performances weiter.

Diana:
Naja, da Klaus immer wieder an den Songs etwas ändert und der gesamte Aufnahme-, Misch- und Mastering Prozess auch noch seine Zeit dauern wird, hoffe ich dass die Songs überhaupt mal fertig werden.

Synthetics/Micha Spenst:
Mit „Skin and Bones“ habt ihr den ersten fertigen Song für unsere Compilation zur Verfügung gestellt. Der Song überzeugt auf ganzer Linie. Wie viele Versionen benötigt ihr, um zu so einem Burner zu kommen?

Klaus:
Cool wäre jetzt wohl wenn wir wie alle sagen würden, dass so ein Song in ein – zwei Takes gemacht ist. Fakt ist aber, dass der Song bereits schon einige Überarbeitungen durchlebt hat und offen gesagt, ist die Albumversion bereits wieder etwas anders. Somit bleibt diese Version auf dem Synthetics Sampler ein Unikat (soviel zu Deiner ersten Frage, dass die Songs nie fertig sind)..

Synthetics/Micha Spenst:
Das besondere an dem Song sind die vielen, technisch sehr hochwertigen Breaks und das geniale Finale. Der Song müsste die Clubs im Sturm erobern. Wie sieht es mit einem Plattenvertrag für euch in Deutschland oder der Schweiz aus?

Klaus:
Viele Plattenfirmen gehen pleite. Auch die Majors können sich kaum mehr halten und kommen mit dem immer stets wachsenden Download-Konsumverhalten nicht klar. Einen guten Plattendeal zu bekommen ist schwieriger als je zuvor. Aber wir hoffen eigentlich schon, dass es irgendwelche Formen von Zusammenarbeiten geben wird, damit wir auch im Ausland Fuss fassen können. – Falls nicht,-  ist auch egal. Dann werden wir so weiter machen wie bis anhin im Musik-Untergund den Guerilla-Indie Krieg führen.

Marco:
Ja mit einem Labelvertrag würden könnten wir uns auch viel Stress und Nerven sparen und uns mehrheitlich auf die Musik konzentrieren. Die ganze Labelarbeit interessiert uns überhaubt nicht.

Synthetics/Micha Spenst:
Eure Melodien sind abwechselnd und teilweise auch zusammen von Gitarren und elektronischen Instrumenten geprägt. Welches Instrument eignet sich für Fanoe am besten um Melodien zu komponieren?

Klaus:
Meistens ist zuerst der Beat und der Bass. Danach wird aufgefüllt wie bei einem Wasserbecken. Teilweise fast zu viel, so dass das Becken zu bersten droht. Doch eigentlich gibt es keine Regeln resp. Bevorzugtes Instrument.

Synthetics/Micha Spenst:
In Deutschland ist gerade eine Superstar-Staffel zu Ende gegangen. Gibt es so was auch bei euch und was haltet ihr davon?

Klaus:
Ja habe gehört dass diese Scheisse auch in der Schweiz gibt. Und sorry aber ich finde diese Fast Food und künstliche Entertaiment Shows zum Arsch raus. Sogar die grössten Fans haben doch nach ein paar Wochen wieder vergessen für wen sie eigentlich angerufen haben und die „Stars“ werden zu einem Konsumgut degradiert.

Synthetics/Micha Spenst:
Auf eurer Myspace Seite kann man ein Video eines Live-Auftritts von euch bewundern. Eure Show ist genauso dynamisch wie eure Musik... plant ihr zum neuen Album eine größere Tour?

Klaus:
Das Video, dass Du ansprichst war unser 2. Konzert als Vorgruppe der Sisters Of Mercy im 2005. Seither haben wir uns auch live weiterentwickelt sprich unsere Show ist dreckiger geworden. Ob wir eine Tour machen steht in den Sternen, - doch Lust hätten wir schon. Vorallem reizen uns Shows in Deutschland und Skandinavien.

Synthetics/Micha Spenst:
Selbst die größten Mainstreamer können seit Nine Inch Nails etwas mit dem Begriff Industrial anfangen. Glaubt ihr daran, das der Erfolg von NIN auch für euch die Tore geöffnet hat?

Klaus:
Was ist NIN?

Toni:
hmmm nin gibts schon lange, und nin waren ja auch nicht die ersten, da wäre ja noch die Vorbilder von Trent : the young gods oder yello die ja auch aus der schweiz kommen und auch schon in den 80er die „industrial welt“ beeinflussten.

Synthetics/Micha Spenst:
Fanoe ist der Nachname von Klaus...was bedeutet das für die anderen Bandmitglieder und hat der Name auch noch eine andere Bedeutung?

Klaus:
Der Name ist neutral und ein Unikum. Es wird wohl keine andere band je auf die Idee kommen ein solch komischen Namen zu verwenden. Zudem ist es Authentischer als irgendein schubladisierbares Pseudonym. 


Zillo Magazine Germany




1. Plattenkritik
FANOE
„Empire Dirt' [Fanoe)

Der massive Einfluss des Übervaters Trent Reznor will und kann der in der Schweiz lebende Exildäne Klaus Fa noe nicht leugnen - doch was er in vierjähriger Arbeit für sein Debüt „Empire Dirt" produziert hat, ist weit davon entfernt, eine Kopie oder gar ein modisch bemühtes Nacheifern zu sein. Fanoe hat vielmehr die Me thodik seines Vorbilds begriffen und teilweise sogar noch verfeinert: „Em pire Dirt" ist ein atemberaubendes Wechselbad zwischen gezähmter Brachialität und den essentiellen Ru hepolen, zugleich vokalistisch punk tiert und voller Persönlichkeit. Kaum zu glauben ist zudem, dass Klaus Fanoe das Werk im Alleingang pro duziert hat, denn es mutet in der Tat wie die Arbeit einer extrem versier ten Band an. Trotz der langen Pro duktionszeit und den unterschiedli chen Phasen, die Fanoe durchlau fen hat, ist „Empire Dirt" zu einem ungemein geschlossenen, extrem intensiven Album geraten. Vor allem die Tracks „Take lt Awav" und ..Mi
stress" seien jedem ans Herz gelegt, der denkt, originärer lndustrial-Rock könne nur aus Amerika kommen. Ein gelungenes Debüt, das Hunger auf mehr macht! Stieg

2. Interview

Manche Pflanzen blühen im Verborgenen. Im Fall von Fanoe schon seit einem Jahr-denn bereits zoo5 kam das Debüt-Werl< „Empire Dirt" des in der Schweiz lebenden Exil-Dänen Klaus Fanoe heraus.

Und das ist mehr als bemerkenswert: Sauber produzierter, dreckiger Industrial-Rock, der zwar überdeutlich an Trent Reznor und die Nine Inch Nails gemahnt, dennoch vor eigenen Ideen und Persönlichkeit strotzt. Klaus Fanoe hat sein Vorbild nicht nur gut studiert, sondern auch begriffen: Er arbeitet konsequent autark - zumindest im Studio - und hat die Prinzipien und Arbeitsweisen Reznors inhaliert und verarbeitet, weiß um das Wechselspiel von harscher, unbändiger Wut und Dynamik und den essentiellen Breaks und Ruhepolen im Songkonstrukt. Fanoe: „Ich kann es gar nicht leugnen, dass Trent Reznor ein Vorbild ist: Vor allen Dingen auch, weil er es, wie ich, geschafft hat, alles allein zu machen und sogar einen kommerziellen Appeal mit hineinzubringen. Zugleich denke ich, dass ich ihn nicht kopiere. Es ist schwierig, weil Reznor natürlich bekannter ist als ich. Und so viele Industrial-Bands gibt es ja nicht ..:"

;,Empire Dirt" ist zudem kein Schnellschuss. An diesem Album hat Klaus Fanoe mehr als vier Jahre gearbeitet, bevor er es veröffentlichte. Fanoe: „Es ist eigentlich eine Sammlung vieler Ideen - und bevor ich neues Material veröffentliche, möchte ich, dass der bisherige Weg dokumentiert und abgeschlossen wird. Das Album dokumentiert auch meinen Weg vom Schlagzeuger zum Produzenten und Musiker, der mittlerweile alles selbst macht."

Erstaunlich dennoch, dass „Empire Dirt" sehr homogen klingt. Fanoe: „Ich freue mich, dass du das sagst. Aber das liegt auch daran, dass ich eine konkrete Vision von dem habe, was ich will." Herausragend auf „Empire Dirt" ist vor allen Dingen den Song „Mist­ress", der auch auf der in diesem Heft befindlichen Zillo-CD zu finden ist. Fanoe: „Für mich ist Mistress' für mich einer der originellsten, sehr komplexen Songs des Albums, auch weil er die Romantik und Kaputt­heit meiner Musik sehr gut dokumentiert. "

Das Album „Empire Dirt" ist für Klaus Fanoe auch der Weg, sich in internationalen Gewässern freizuschwimmen.

Fanoe: „Die Szene in der Schweiz ist nicht sehr ausgeprägt. Der Zusammenhalt ist nicht da, man steht allein da und muss sich durch­kämpfen. Alles ist von Kommerz geprägt, eine gesunde Untergrunds­zene fehlt. Darum bin ich froh, dass wir jetzt endlich vermehrt Kontakt ins Ausland haben und auch beim Wave-Gotik-Treffen in Leipzig auf­treten können! Das ist ein Ereignis, auf das wir uns schon sehr freuen. Wir hoffen, dass es ein ebenso großer Erfolg wird, wie unser Auftritt im Vorprogramm der Sisters Of Mercy in Zürich!"

 


Transmision Magazine Espagna nr.6

 


Metalworld

Der Name Fanoe klingt zwar nach einem Fantasiewort, ist in Wahrheit aber der Nachname von Songwriter und Bandoberhaupt Klaus Fanoe, der den Traum vieler Musiker in die Tat umgesetzt hat, indem er im Alleingang, unabhängig von Bandmitgliedern oder Labels, eine ganze Platte aufnahm. So hat er vom Gesang bis zum Schlagzeug, bei dem es sich wohl um einen Drumcomputer handelt, alle Instrumente selbst eingespielt. Daher ist er natürlich nur bei Konzerten auf musikalische Unterstützung angewiesen, weshalb der Sound live ein bisschen anders klingen mag. Stilmässig kann man Fanoe im Bereich Industrial Rock einordnen. Die Vocals, von geschrien bis flüsternd, sind stimmig verzerrt, und auch die anderen Instrumente haben eine Reihe effektorientierter Operationen über sich ergehen lassen müssen, bevor sie so elektronisch-industriell aus den Boxen klangen. Die vierzehn dynamischen Songs sind ziemlich abwechslungsreich und reichen in der Stimmung von aggressiv-zornig («Battlefield») bis düster-melancholisch («Zero»). Nicht nur die Fans von Marilyn Manson und Nine Inch Nails könnten an dieser Scheibe Gefallen finden.
Autor: Ronny


Earshot Jan 06 (Austria)

Könnt ihr euch noch an die gute alte Zeit erinnern, als NIRVANA täglich über den Äther quoll, Techno die Menschen in zwei Lager spaltete und Bands wie FAITH NO MORE und Co. die Grenzen niederbrachen und mit angesagten Rap-Acts den besten Moviesoundtrack ever entstehen ließen „Judgement Day“? Genau solche Gefühle überkommen mich, wenn „Empire Dirt“ in meinem CD-Player liegt und die ersten Riffs/Beats vom Opener „Alive“ sich in meine Ohrmuschel schleichen.
FANOE, ein Exildäne in der Schweiz, schafft mit seinem Debüt den Spirit von NIN „The Downward Spiral“ perfekt einzufangen und neue Ideen daraus zu spinnen, um ein Album zu erschaffen, welches von Herrn Raznor selbst hätte kommen können.
FANOE ist keine Kopie alter Heroen, sondern eigenständige EBM/Gothik inspirierte Elektrometalmucke, die halt wieder mal am Großteil der Bevölkerung vorbeimarschieren wird, da „Empire Dirt“ um gut zehn Jahre zu spät erscheint um auch außerhalb eines kleinen Dunstkreises Wellen zu schlagen.
Die Songs werden großteils von harten fräsenden Gitarrenriffs dominiert, der Gesang je nach Stimmungslage der Lieder mal flüsternd beinahe unheimlich anschleichend like a hunter who stalks his prey, mal in your face wie ein maniac on the loose. Auch inhaltlich bewegt sich „Empire Dirt“ teils in düsteren Gefilden, wenn FANOE zum Beispiel dem S/M mit „Mistress“ eine Plattform bietet.
Ein ehrliches hartes Industrial-Debüt, das jedem NIN und MINISTRY-Fan ans Herzen gelegt werden kann, und auch jenen zu empfehlen ist, die mal wieder eine musikalische Zeitreise unternehmen wollen, als die Musikwelt noch interessanter war.

6 von 7 Punkten
Fritz


Smother.net

Dirty and gritty industrial rock from a Dane living in Switzerland. “Empire Dirt” is his testimony to the sad state of industrial these days. While many have abandoned the guitar for the club friendly sounds of EBM, Fanoe shreds the guitar with huge distortion. Then he packages in huge beats that could clobber you until your black and blue. You can hear old school Nine Inch Nails in there. The production is dark and brooding leveling a sense of distress throughout “Empire Dirt”. Just the work of one man Klaus Fanoe, the music is still incredibly dense. Excellent album that renews my faith in the underground industrial scene.


Transitmag

À l'instar de NIN, ou plus récemment a Five senSes fisT, ‘Empire Dirt’ est l'œuvre d'une seule personne, Klaus Fanoe, citoyen de nos vertes contrées, à qui il aura fallu deux ans de travail acharné dans la cave d'une usine désaffectée pour arriver à ce résultat. L'ombre de ‘Pretty Hate Machine’ plane tout au long de cet album agrémenté d'un peu de Christian Death actuel et de Manson période ‘Antichrist’. ‘Empire Dirt’ se laisse facilement écouter, pour peu que l'on aime les groupes cités ci-dessus, la production tient assez bien la route et les arrangements sont intéressants. Dès le premier titre ‘Alive’ on est tout de suite dans l'ambiance, un corbeau passe, avec Trent Reznor assis dessus, ensuite, l'effet NIN s'estompe mais les sons utilisés étant assez proches, on y repense quand même. Le côté malsain de la voix plombe bien l'ambiance déjà assez glauque et le tout forme un gros nuage noir bien homogène, il faut dire aussi que Klaus a joué de tous les instruments sur cet album. Comme baptême de scène, Fanoe s'est offert la première partie des Sisters Of Mercy en août dernier, il y a pire comme début. Un bon groupe suisse d'indus rock, à écouter sans tarder. [Steff]


Side-Line


Fanoe - Empire dirt (cd Fanoe)

Fanoe is a Swiss band, which has just released their debut album. They seem to be mostly influenced by bands like NIN and Marilyn Manson. The sound is hard and merciless, kind of cyberpunk or what we commonly defined as crossover. There’s for sure still a wide audience for this kind of music, but the sound of Fanoe can’t totally convince me so far. It’s just a little bit too cliché in a genre that counts many other formations! www.fanoe.ch (DP:4)DP.


www.music.ch

Solider Groove

roz. Der Zürcher Klaus Fanoe hat "Empire Dirt" im Alleingang aufgenommen. Es ist eine kompakte Industrial-Rock-Platte, auf der dreckige Rockriffs mit elektronischen Elementen gemischt werden. Live lässt sich der Soundtüftler von einer Band unterstützen, wie etwa bei seinem Auftritt im Vorprogramm von Sisters Of Mercy im X-Tra. Vergleiche mit Marylin Manson und Nine Inch Nails muss Fanoe nicht scheuen. Einerseits gibt es in diesem Genre nicht viel Vergleichsmöglichkeiten. Und anderseits ist "Empire Dirt" eine wirklich gelungen Platte. Die Grooves sind solide, das Songmaterial sehr abwechslungsreich. "Every Inch" erinnert vom Groove und der Tonalität her stark an Manson’s Version von "Tainted Love". "Battlefield" klingt eher wie eine elektronische Version der Queens Of The Stone Age. Und die melancholischeren Stücke stehen unter dem Einfluss von Moby. Die Produktion überzeugt durch eine gewisse Rauheit. Was dem Mann einfach fehlt, ist dieser verzweifelte Zorn eines Trent Reznor in der Stimme. Dennoch: Fanoe ist eine echte Schweizer Alternative zu Manson und Co. Ein Geheimtipp.

Bewertung 5/6


Music Scan

Fanoe ist keine Bandkonstellation sondern das Projekt bzw. Herzblut von Klaus Fanoe aus der Schweiz. Lediglich für Live-Auftritte umgibt er sich für die düsteren Industrial-Rock-Kollagen mit ihn unterstützenden Musikern. Im Studio jedoch herrscht für den Züricher absolute Autonomie, und er spielt alle Instrumente selbst ein. Späterer Erfolg aber auch möglicher Misserfolg lasten damit allein auf ihm. Mit “Empire Dirt“ erscheint ein Debüt-Album, das 14 Tracks umfasst, die eine beachtliche Spanne elektronisch dominierter Ausdrucksmöglichkeiten abdecken. Abwechslungsreich und ausdrucksstark geht es durch jederzeit nachvollziehbare, wenn auch gelegentlich leicht sperrig arrangierte Düster-Sounds zwischen den Sisters Of Mercy, Nine Inch Nails, Young Gods und auch Undergod. Selbst Hörer von Marilyn Manson kommen als potenzielle Fanoe-Hörer in Betracht, denn von der Attitüde und kratzigen Außenwirkung her bestehen durchaus Gemeinsamkeiten. Auf bratzige Gitarren setzt der Schweizer selten, viel eher stehen die elektronischen Stilelemente der Musik klar im Vordergrund. Obwohl es vom Tempo her nur selten schnell wird, leben die Stück e von “Empire Dirt“ von ihrer Intensität, Brachialität und der sich entwickelnden Atmosphäre. Der oftmals verzerrte, eher unaufdringliche Gesang scheint bewusst hintergründiger gesetzt, so dass die bloße Musik noch besser wirken kann. Kontraste werden durch kurze, reduziert instrumentierte Interludes geschaffen, die das Debüt in seiner Schwerpunktsetzung immer wieder in andere Bahnen lenken. Im Ergebnis kann Fanoe ein durchweg gelungenes Debüt verbuchen, und der mit dem Songwriting, Recording und der Produktion verwundene Aufwand hat sich für den Schweizer definitiv ausgezahlt. Über PhonoNet (www.musicline.de) oder die Homepage des Elektrnik-Künstlers (www.fanoe.ch) könnt ihr “Empire Dirt“ herunterladen bzw. als richtige CD bestellen. 

 Arne

Rating:
02.09.2005 
Copyright MUSICSCAN 2005


This Is Corrosion

FANOE is the one-man project of Klaus Fanoe from Switzerland. Having started writing in 2003, Empire Dirt is FANOE's debut release.

At first listen, the album sounds very heavily influenced by Nine Inch Nails. The first several tracks, "Alive", "Take it Away" and "Naked", really demonstrate this style. This may be enough for most to write off FANOE as a NIN clone, but upon closer attention, you can see that there is more to this album. "Empire Dirt", the fourth track, really starts to show a more unique style to FANOE. "Invisible", a great song, mixes hard guitar driven rock and mellow moments together, somewhat reminiscent of the band Skold. The middle of the album is more straight-up industrial rock, with songs like "Battlefield" and "Sueños". There's even some acoustic guitar thrown in behind the gritty vocals. Overall, Empire Dirt is an admirable debut album with quality tracks and no filler. Though some tracks are a bit too influenced by NIN, all bands start out listening to their favorite artists for inspiration and have to shape and mold their own sound. From what is present on this album, FANOE is well on their way.


legion
Rating

7 out of 10


www.exitmusic.ch

Fanoe – Empire Dirt (2005)
von Michael Rothen   
Montag, 12. September 2005


Genre: Industrial
CH-Vertrieb: Phontastic
Unsere Wertung:


Hut ab, da steckt echt Arbeit dahinter und die hat sich ohrenscheinlich auch gelohnt. Trotzdem masse ich mir an, zu behaupten, dass da noch einiges an Potential brachliegen muss. Warum? Wenn vieles auf Anhieb perfekt gelungen ist, so bedeutet vieles noch lange nicht alles!

Wo geht’s lang heute? Zwei Geständnisse vorab: Ja, ich kenne Klaus persönlich, doch eher flüchtig; aber ja, es wäre blöd für mich, ihn hier verreissen zu müssen, schliesslich ist er auch gut einen Kopf grösser. Meinereiner tät’s trotzdem, wäre es denn sachdienlich, okay?! Zweitens, es gibt sicher versiertere Industrial-Heads und Szenekenner denn mich, doch wenigstens besitze ich einige Alben vom Schlage Marylin Manson, N.I.N., KMFDM, White Zombie oder Killing Joke auch selbst. Order of the day: Song by Song.

Eröffnet wird das Werk mit “Alive”, wobei mich ein elektronischer „We Will Rock You“-Drum-Part erst mal gehörig verstört. Dieser verschwindet aber alsbald in der einsetzenden Geräuschkulisse und „Alive“ beginnt sogleich Spass zu machen. Typische Halbtonakkordfolgen mit Insistiergesang (natürlich verzerrt), aber das gehört wohl einfach dazu.
„Take It Away“ erinnert mich an Depeche Mode und ich mein’ das nicht im negativen Sinne. Der Song beginnt angenehm erzählend und erruptiert ab Spielstand Minute zwei für weitere anderthalb bis zu dessen Ende, cool. So weit so gut. „Naked“ trübt dann zum ersten Mal die Angelegenheit und zwar mächtig. Was hier textlich übermittelt wird, erinnert mich an den Geruch von verdorbenen Nahrungsmitteln. Ich verzichte auf Auszüge. Der Track überzeugt mit einem Effekt haschenden, abgekupferten Manson-Riff ebenso wenig – es kann nur einen geben! Besser wird’s dann wieder mit dem Titeltrack „Empire Dirt“. Fanoe geht oder gehen (?) hier gut nach vorne, vergessen dabei aber nicht, einige nette Verspieltheiten – die mir fast schon Genre untypisch und daher sehr erfrischend vorkommen – einzustreuen und erobern mich nach vorigem Absturz im Sturm wieder zurück, yeah! Die Verschnaufpause namens „Invisible“ kommt gerade recht. Super Intro, okaye Strophe, gutes Intermezzo und ein „hab’-ich-schon-so-oft-gehört“ Refrain-Scream. Gut, gut und bitte weiter so! Nun, mit „Excess“ begibt sich Fanoe tatsächlich und leider wieder aufs allzu tiefe Niveau von „Naked“. Tja, ich verspüre halt einfach nichts beim Geschmack von Gummihaut, aight?! „Star“ baut ganz mutig auf Musikalität, hat teilweise Atmosphäre wie The Cure (was natürlich enorm super ist), mitunter aber auch ein Riffing, welches leicht abgedroschen dahinrotzt; schon recht. Eins, zwei, drei „Battelfield“. Klaus kommt hier ziemlich angepisst rüber. Ich würde den Song mal gut dem Herrn Bush aus Amerika widmen. Vielleicht wollte dies Klaus auch tun, das jedoch entzieht sich meiner Kenntnis. Neben „Star“ der zweite, eher rockende, denn „industrialisierende“ Song; doch Abwechslung tut nur eben gut. Bedrohlicher zu klingen beginnt’s dann wieder mit „Mistress“. Eine devote Angelegenheit! Lässt sich jedenfalls aus dem dritten textlichen Ausfall schliessen. Meine Welt ist das nicht. Der Song zollt im Mittelteil etwas zu arg Depeche Mode Tribut und scheint mir definitiv zu lang geraten. „Part“ begeht wieder konventionellere Pfade und offeriert sogleich einen echt gesungenen Refrain, gehört damit zu den Lieben. Super! „Sueños“ überzeugt mich mit Strophe auf akustischer Gitarre und auch der Refrain mit seiner netten Intonation ist gut anhörbar. Leider etwas holzig dann die anschliessend eingestreute E-Gitarre. Alles in Allem ein toller Song! Bei „Everey Inch“ beschleicht mich gleich vorweg die Angst, es mit dem vierten, expliziten Verbalkonstrukt zu tun zu haben. Glücklicherweise falscher Alarm! Ein Instrumental mit kurzem Sprech-Intro und zwei, drei Sprech-Intermezzi. Ich gestehe offen, dass ich nicht verstehen kann, was der Klaus da nuschelt, ist mir jetzt aber auch egal. Putzt mich nicht weg, stört aber auch nicht wirklich. „Ocean“ haut mich um!!! Eine absichtlich verstimmt klingende Gitarre als Vorspeise, welche mittendrin stoisch wiederholt wird. Ansonsten eher behände und bedacht, hie und da ein TOOL typischer Breakstopp, was soll’s: Ich find’s spitze und bedrohlich zugleich. Einer der Besten und zugleich der Längsten! Erneuter gesangstechnischer Stummfilm mit „Zero“. Ein würdiger Abschluss.

Fazit: Fanoes Debüt „Empire Dirt“ als solches ist schwer in Ordnung, liesse sich hie und da sicherlich noch verdichten, resp. optimieren. Als Einzelleistung seitens Klaus Fanoe ist das wahrlich beeindruckend. Sollte da künftig noch mehr kommen, was mehr kommt, dann zieht euch schon mal warm an, ihr Belzebuben Brian und Trent!


Seit 23. Juli 2005 im Handel.

Anspieltipps: Empire Dirt, Sueños, Ocean
Trackliste: 1) Alive; 2) Take It Away; 3) Naked; 4) Empire Dirt; 5) Invisible; 6) Excess; 7) Star; 8) Battlefield; 9) Mistress; 10) Part; 11) Sueños; 12) Every Inch; 13) Ocean; 14) Zero
similar artists: Marylin Manson, N.I.N.



Bio:
Nach einigen Jahren als Schlagzeuger in diversen Regionalbands beschliesst Klaus Fanoe sein eigenes Ding zu machen. Er kauft sodann Studioequipment zusammen und verschanzt sich damit für die nächsten zwei Jahre, um heuer der Welt und dessen Menschheit sein im Alleingang produziertes, 14 Stück starkes Debut „Empire Dirt“ zu präsentieren. Die Platte erscheint auf eigenem Label, um erstmal die Randbedingungen für einen späteren Vertrag zu verbessern. Der richtige Weg scheint eingeschlagen, schliesslich eröffneten Fanoe am 10. August 2005 für niemanden Geringeres als The Sisters Of Mercy – für Fanoe gerade mal das zweite Konzert, so nebenbei erwähnt!
Live wird Mastermind Klaus Fanoe von Marco Trachsel (Drums), Diana Perola (Bass) und Antonio Di Giuseppe (Gitarre) verstärkt.


Rockstar Magazine

tbr - habe noch keine Zeit gefunden den text abzutippen...


Schweizer Fernsehen DRS2 - Swiss Music Scene -
Moderation Dani Beck

Audio-Ausschnitt im Mp3-Format


Elektrauma.de

Es gibt sie doch noch: die Idealisten. Klaus Fanoe, der Kopf der Band, hat sich zum Ziel gesetzt, seine Musik ohne Hilfe eines Plattenlabels zu veröffentlichen, da er sich nicht auf die Knebelverträge einlassen möchte. So veröffentlicht also der Schweizer nach zweijähriger Arbeit seine Platte „Empire Dirt“, welche in Deutschland über Arachnophobia/PhonoNet vertrieben wird. Fanoe hat sich dem Electro-Rock verschrieben und wird damit schnell mit Nine Inch Nails oder Marilyn Manson in Verbindung gebracht. Die genialen Songs „Naked“ und „Mistress“ zeigen dies ganz deutlich. Leider kann sich aber nicht durchgehend so ein Glücksgefühl einstellen Denn der Titelsong und „Invisible“ zeigen eine deutliche Schwäche bei den Stücken. Trotz der durch den Vocoder gejagten Stimme, den krachigen Gitarren und rauen Synthieflächen, wirken die Songs doch wenig schmutzig. Eigentlich sind sie relativ steril und wenig beseelt. Gerade die beiden genannten Songs haben darüber hinaus noch das Problem haften, dass sie vorhersehbar sind. Zwar gibt es einige Lichtblicke auf „Empire Dirt“, aber die täuschen nicht darüber hinweg, dass das Album mit wenig Höhepunkten bestückt ist.


(verfasst von Nuuc)


Wertung: 3 von 6


HMP

I Fanoe sono un gruppo svizzero dedito a sonorità industrial ovvie e scontate. Ascoltando il debut album dei Nostri si rimane colpiti, travolti e soffocati da una noia sconfinata derivante da un piattume a livello compositivo, di arrangiamenti e di suoni pari solo a quello della personalità della band. Scippi a non finire di Nine Inch Nails, Marilyn Manson e Skold per quattordici brani senza mordente, senza tiro e senza anima. Un lavoro, Empire Dirt, assolutamente inutile così come è inutile spendere anche una sola parola in più nei confronti dei Fanoe.
 


Synthetics

 


Rockstar Magazine CH (okt. 2005)

Wer die Nine Inch Nails bisher in einem Regal bei Obi gesucht hat, der kriegt hier seine letzte Chance, sich doch noch mit der Stilrichtung Industrial-Rock anzufreunden. Die Zürcher Band Fanoe schleudert uns mit ihrem Debutalbum „Empire Dirt“ eine volle Ladung Dreck in die Gehörgänge. Begleitet von simpel gestrickten Gitarrenläufen, fauchender Elektronik, sterilen Beats und fiesen Bassläufen flüstert und schreit Mastermind Klaus Fanoe mit verzerrter Stimme nicht immer ganz jugendfreie Parolen in die trostlose Welt. So klingt eben Dreck. Und auch wenn man sich ab und zu ein wenig an den Schätzen von Industrial-Kaiser Trent Reznor bereichert und einen Hauch Bowie, Kyuss oder Tool in den atmosphärisch dichten Klangteppich einwebt, weist Fanoe noch immer eine Eigenständigkeit auf, die beeindruckt. „Empire Dirt“ ist wie eine Schlammlawine – zuerst rutscht sie ganz langsam talwärts, um dich im nächsten Moment ohne Vorwarnung unter sich zu begraben. Und jetzt ab unter die Dusche! (daz)

(7.5 von 10 Sternen)
 


Grave Concerns E-zine

Like Marilyn Manson, Fanoe is both the name of the band and the name of its founder. Also like Marilyn Manson, Fanoe's music is rock and roll with an industrial edge, not the other way around, but it works. The first few tracks on this album are like a more dissonant Nine Inch Nails, with pulsing drum machine breakbeats, chopped snippets of electric guitars, and whispery vocals that burst into a tortured, gravelly shout on the chorus. Things really pick up by third track "Naked," which is deliciously sleazy in the vein of the Revolting Cocks despite the occasional misuse of English language slang (in the chorus, Fanoe encourages that "Everybody have a good fuck tonight!"). A number of songs hint at a Ministry influence, from the industrialized speed metal of "Battlefield" to the slow but heavy reverb-drenched "Mistress." Title track "Empire Dirt" is also a standout; it's great music for high-speed freeway driving the same way that White Zombie's "Thunderkiss 69" is. Fanoe is capable of more than just drum machines and thrash guitar, however, and shows a particular talent with piano arrangements; "Invisible" creaks and squeaks, with minor key arpeggios adding sinister depth, while the instrumental outro "Zero" creates a dark orchestral feel with low-octave pianos and sampled string orchestration. This album might be a little too radio-friendly for some industrial purists - "Part" is particularly accessible - but be that as it may, every single song on the disc is perfectly crafted. It's altogether possible that Fanoe is well on his way to replacing HIM's Ville Valo as the Hot Topic crowd's favorite European import.


Trespass

Electronic-Wave-Industrial-Rock trifft wohl am ehesten den Stil von Fanoe, wenn auch nur in etwa. Schubladisieren lässt er sich nämlich nicht. Enorm eigenständig, abstrakt und kantig mischen sich hier Elemente von Rock, Electro und etlichem mehr zu einem vollkommen eigenen Ding. Düster, mit mal geschrienem, mal geflüstertem Gesang, rockigen Riffs, durchmischt von elektronischen Stilelementen, Technobrocken und eigenwilligen, bizarren Beats machen die Songs auf Empire dirt zu etwas unikalem. Fasziniert von seiner Umgebung und den Geschehnissen um ihn herum schafft Klaus Fanoe Musik, die seine Wahrnehmung und seine Gefühle auszudrücken vermag. Mal geheimnisvoll, verrucht, gefährlich, dann wieder brachial, hart und verkommen, stückweise sogar spöttisch und schneidend teilt er seine Botschaften aus und nimmt kein Blatt vor den Mund. Der oftmals verzerrte, eher dezente Gesang erscheint absichtlich zurückgenommen und setzt so die Musik klar in den Vordergrund. Obwohl es vom Tempo her nur selten schnell wird, leben die Düster-Songs von ihrer Intensität, Brachialität und der daraus entstehenden Stimmung.

Dass Fanoe in seiner Bio mit Manson und Nine Inch Nails verglichen wird, ist so weit nicht her geholt. Zu schockieren und zu erschüttern, scheint dem Zürcher zu gefallen und von der Attitüde und dem auffälligen Wesen her bestehen durchaus Gemeinsamkeiten. Empire dirt ist eigentlich ein Solo-Projekt. Zwei Jahre brauchte Klaus Fanoe um das Werk zu schreiben. Bass, Gitarre, Synthi, Drum und auch der Gesang wurden von ihm selbst eingespielt und schlussendlich im Klangfaktur Studio Aarau von Rainer Rütimann gemischt und gemastert. Live aber wird das Multitalent von Marco Trachsel am Schlagzeug, Diana Perola am Bass und Antonio Di Guiseppe mit der Gitarre unterstützt und begleitet.  


Whiskey Soda Online Magazin Deutschland

Rezension von Empire Dirt 07.08.2005
5+ von 6 Sternen

Normalerweise ist die Schweiz nicht unbedingt als erfolgreiches Exportland in Sachen Industrial- und Electro-Rock bekannt, dem einen oder anderen fallen da spontan nur die Young Gods oder Yellow ein. Doch nach den durchaus beeindruckenden letzten Album von Undergod. folgt nun das komplett in Eigenregie aufgenommenes und gelungene Debüt-Album "Empire Dirt" der Landskollegen Fanoe.

Nachdem man lange genug als Schlagzeuger mit kleineren Gelegenheitsbands Erfahrung gesammelt hatte, ohne sich jedoch großartig weiterentwickeln zu können, entschied Mastermind Klaus Fanoe einen großen Schritt in Richtung Selbstständigkeit und Professionalität zu gehen. Ein eigenes Studio wurde gegründet, die notwendige Ausrüstung besorgt und der Frontmann begann die ersten Songideen zu skizzieren. Zwei Jahre später waren 14 Songs für das Debütalbum fertig aufgenommen und die unterschiedlichen Songs - mal wütend und dreckig bis teilweise sehnsüchtig und melancholisch - zeigen den Songwriter von seinen unterschiedlichsten Seiten und in wechselnden Stimmungen.

Mit Marco Trachsel (Drums), Diana Perola (Bass) und Antonio Di Giuseppe (Gitarre) war schnell eine schlagkräftige Truppe für die ersten Live-Auftritte der Band Fanoe gefunden und nachdem man bei einem kleinen privaten Auftritt im Juli dieses Jahres zahlreiche Besucher und auch einen lokalen Konzert-Veranstalter von sich überzeugen konnte, wird man nun beim zweiten Auftritt in der Bandgeschichte für niemand geringeren als The Sisters Of Mercy beim Konzert in Zürich am 10. August als Supportband auftreten.

Musikalisch wird man beim Auftritt zwar sicher härter zur Sache gehen, doch wer die Sisters mag, der ist meistens auch ein Fan von weiteren Szenegrößen - wie zum Beispiel den Nine Inch Nails, Sulpher, Skold oder Tool - und damit ein potentieller Kandidat, auch von Fanoe begeistert zu sein. Eine gewisse Ähnlichkeit zu ihren großen Vorbilder ist offensichtlich und wird von der Band auch gar nicht bestritten: "Wenn man Musik in einem Genre macht, wo man die berühmten Bands an einer Hand abzählen kann, dann wird man immer mit diesen verglichen und es ist wohl schwierig zu beweisen, dass die Songideen immer aus eigener Kreativität entstehen, ohne irgendetwas kopieren zu wollen." So etwas gilt zwar nicht als innovativ, aber dafür ist man dabei recht konsequent vorgegangen und ist zumindest ehrlich, wenn man sie auf gewisse Ähnlichkeiten anspricht.

Wieso diese Band bislang noch keinen Plattenvertrag hat, lässt sich leicht erklären: Fanoe hatten zwar schon Angebote von kleineren lokalen Labels, doch zur Zeit möchte man lieber unabhängig sein und versucht sich durch eigene Promotion, großer Aktivitäten im Internet und Kooperationen mit zahlreichen Firmen für Vertrieb und Versand einen Namen zu machen und eine und eine Fanbasis aufzubauen. Dabei ist man durchaus Erfolgreich - ihr Titelsong vom Album "Empire Dirt" schaffte es unter anderem auf der Musikplattform Garageband.com als Song des Tages gewählt zu werden - mit zum Teil lustigen Konsequenzen: Die Band erhält bereits jetzt schon elektronische Fanpost aus Amerika mit Anfragen, wann sie denn endlich mal in ihrer Stadt auftreten, dabei hat die Band noch nicht einmal einen richtigen Plattenvertrag, geschweige denn das Geld, um eine Amerika-Tournee zu finanzieren. Doch wenn Fanoe so weitermachen wie bisher, dann sollte es eigentlich nicht mehr lange dauern, bis sich die Band einen guten Vertrag aussuchen kann. Vielleicht schafft sie es dann auch mit der Tournee durch Amerika!

Die Band bietet auf ihrer Homepage zahlreiche Songs zum Probehören an und zudem gibt es fast allen wichtigen Musikplattformen einzelne Songs zum kostenlosen Downloaden. Wer Lust auf mehr bekommt, der soll nicht zögern und sich das Album bei einen der Versandfirmen zu bestellen.

Link zu Whiskey Soda Magazin Deutschland


Heathen Harvest

Fanoe is an industrial rock project formed around Danish born Klaus Fanoe. Fanoe’s first full-length album “Empire Dirt” harnesses two years of song writing and production in a powerful debut for this upcoming industrial rock outfit. Having just completed touring with Sisters of Mercy Fanoe has established themselves as contenders in the Industrial Rock arena. Following in the style of bands like NIN and Marilyn Manson Fanoe offers the listener gritty industrial rock music defined by electric guitar, bass, drums and industrial electronics paired with hard male vocals. “Empire of Dirt” features fourteen songs that cover a range of emotions and themes. Most songs revolve around inner turmoil, intimate relations, emotional torment, retreat from the world and other familiar themes. Fanoe attempts to lay his soul bear in the manner of NIN and he does quite a good job. The music on “Empire Dirt” stays consistent being a mixture of programmed beats, acoustic drumming, guitars, and electronics. The mood ranges from grimy suffering to exhalation and resistance. Each song delivers the goods with high-energy performance and powerful vocals that strain to communicate the emotion behind the lyrics.

Fans of Industrial Rock music looking for something new to feed their angst and keep their emotional wounds open should check out Fanoe. Get to your favorite liquor at the comer store, lock the apartment door, and crank up Fanoe!


www.GARAGEBAND.com
FANOE Songs in den Charts auf garageband.com
Alle verfügbaren FANOE Songs auf Garageband.com wurden je als Track of the day prämiert:


- Mistress 13.04.2005
- Excess 29.04.2005
- Naked 23.05.2005
- Empire Dirt 29.07.2005


Cnet Music Download

- FANOE part of top 10 charts auf music.download.com
- Redaktions Empfehlung:

A swirling mixture of electronic tonality gets covered with grimy guitar licks by this Swiss band, though Fanoe matches its intense vibe with dark musicality that's energetic and motivating. A great listen for when you start building that dungeon you've always wanted--Trent Reznor would be proud of this industrial-sized effort.


Aargauerzeitung (Auflage: ca. 130'000)

Bericht über die Band FANOE und den aktuellen Release Empire Dirt in der Aargauer Zeitung am 09.08.2005.
(c) Aargauer Zeitung 2005. Dieser Artikel darf nicht ohne Genehmigung der AZ weiterverbreitet und weiterverwendet werden.

Autor: Yves Lenzin

Senkrechtstarter mit schwerem Soundgepäck
Industrial Rock Der in Aarau geborene Fanoe veröffentlicht sein Debütalbum «Empire Dirt»

Jahrelang hat Klaus Fanoe in einem Kellerstudio an seinem Sound getüftelt. Er wollte mit einem ausgereiften Elektro-Rock-Album aufhorchen lassen. Das ist ihm jetzt gelungen.

Yves Lenzin

Das Aarauer KiFF befand sich schon in seiner Sommerpause, als dort vor wenigen Wochen ein Konzert als Privatveranstaltung über die Bühne ging. Der grosse Publikumsaufmarsch erstaunte, war doch eine unbekannte Band namens Fanoe angesagt, die ihr Bühnendebüt geben wollte. Vom ersten Takt an wurde aber klar, dass es sich bei den Newcomern nicht um Anfänger handelt, sondern um eine Band mit einer eigenen Vision und einem satten Sound. Das Publikum liess sich mitreissen und Frontmann und Songwriter Klaus Fanoe erhielt unzählige Komplimente.

Bereits tausendfach heruntergeladen

Das Konzert war nur ein Teil eines orchestrierten Karrierestarts: In diesen Tagen wird nämlich auch das erste Fanoe-Album «Empire Dirt» veröffentlicht. Klaus Fanoe gibt das Album unter eigenem Label heraus. «Wie für die meisten Musiker war es immer mein Ziel gewesen, von einem Label unter Vertrag genommen zu werden», erzählt er, «doch als mir dann ein konkretes Angebot vorlag, liess ich es prüfen und stellte fest, dass ich, gemessen an den bescheidenen Einnahmemöglichkeiten, zu viele Freiheiten abgeben müsste.» Nun arbeitet Fanoe mit den Internetplattformen musicdome.ch, cede.ch und cdbaby.com zusammen, die das Album den Wave- und Industrial-Fangemeinden in der Schweiz und weltweit näher bringen. In der Schweiz und in Deutschland gelangt «Empire Dirt» durch die Vertriebe Phontastic und Arachnophobia auch in die Plattengeschäfte. Dass sein Werk auf ein interessiertes Publikum trifft, davon kann Klaus Fanoe ausgehen, wurden seine Songs doch bereits tausendfach vom Internet heruntergeladen. Das DJ- und Veranstalter-Team Divus Modus hat ausserdem seine Stücke in Zürcher Clubs gespielt und dafür positive Reaktionen geerntet.

In den Schoss gefallen ist Klaus Fanoe all dies nicht. Der in Aarau geborene und aufgewachsene Däne begann mit elf Jahren als Schlagzeuger. Er versuchte sich in verschiedenen Bands an Stilen von Funk-Rock bis Speed-Metal, merkte aber, dass er als Schlagzeuger wenig Einfluss auf den Sound nehmen konnte. Vor vier Jahren begann er dann, gemeinsam mit einem Kollegen ein Studio für Soloprojekte aufzubauen. Sie rüsteten es mit Computertechnik, Gitarre und Bassgitarre, Mikrofonen und Schlagzeug aus – ausser letztgenanntem war für Klaus Fanoe alles neu, und so begann er zu üben und zu tüfteln. Sein Ziel war es, eine elektronische Spielart des Rock zu schaffen. Im Alleingang spielte er über hundert Songs ein, wählte die besten aus, überarbeitete sie wieder, bis er damit bei Rainer Rütimann im Klangfaktur Studio Aarau vorstellig wurde, der, begeistert von Fanoes Sound, das Album nicht nur abmischte, sondern auch gleich das Mastering übernahm.

Live noch druckvoller und rockiger

Gleichzeitig baute Klaus Fanoe eine Band auf, um seinen Sound live spielen zu können. «Das Bandgefühl habe ich in all den Jahren im Keller vermisst», gesteht er. Das schlicht «Fanoe» benannte Ein-Mann-Studioprojekt präsentiert sich nun auf der Bühne als vierköpfige Band mit Gitarrist Antonio di Giuseppe, Bassistin Diana Perola und Schlagzeuger Marco Trachsel. Ohne Zweifel stimmen die Wellenlängen unter den Musikern überein: Live entwickelt das Quartett einen Sound, der bisweilen noch druckvoller, meist auch rockiger klingt als auf dem Album.

Auch für Frontmann Klaus Fanoe steht das Rock-Element gegenüber dem Industrial-Element im Vordergrund. «Anfangs hat es mich gestört, oft mit Nine Inch Nails verglichen zu werden», sagt er, «doch es ist einfach so, dass diese Nische noch nicht überfüllt ist und neben Nine Inch Nails noch viel Platz bleibt, um originell zu sein.» Fanoe spricht mit seinem Sound zwar auch Gothic-Fans an, doch deren Hang zur Düsterkeit teilt er nicht – schwarz ist vor allem der Humor, der bisweilen in seinen Texten aufblitzt. Ansonsten fallen unverblümt sexuelle Zeilen auf; cdbaby.com ordnet das Album «Empire Dirt» stimmungsmässig gar als «Sex Music» ein. Ein Beispiel aus dem Song «Naked»: «Everybody get naked now / outside the world is burning down / everybody take your clothes off now / get down and make love.»

Fanoe: «Empire Dirt», Phontastic, www.fanoe.ch. Konzert: Mittwoch, 10. August, im X-Tra (Zürich) vor Sisters Of Mercy (UK).

(c) Aargauer Zeitung 2005. Dieser Artikel darf nicht ohne Genehmigung der AZ weiterverbreitet und weiterverwendet werden.


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  1. -Rockstar Magazine Switzerland 2010: "Gittarrengewitter" 


  1. -20 Minuten (grösste Tageszeitung Schweiz): Band der Woche mit dem Titel „FANOE aus Zürich gibt Vollgas“  


  1. -Nachtaktiv Magazine Germany: Alle Stücke haben ihren ganz eigenen Stil und alles passt wunderpar zusammen. Ein rundum schickes und gelungenes Album welches das eine oder andere Highlight parat hat 


- www.musik.terrorverlag.de: hinterlässt auf allen körperlichen Blutbahnen eine Spur der berauschenden Klänge eine Scheibe, die es sich lohnt, in den Player zu legen 



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